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Meine

Kindergarten

Für Kindergärten zu planen ist mir eine besondere Freude, denn dort steht die gesamte Grünfläche für das Spielen zur Verfügung. Und Spielen ist die Hauptbeschäftigung im Kindergartenalter. Kinder fühlen sich von natürlichen Strukturen ja magisch angezogen: Sie lieben es, in oder über Gräben zu springen, eine Böschung runterzurennen, sich im Laub einzugraben, hinter Büschen zu verschwinden oder über Baumstämme zu kraxeln. Beim Wandern hat meine Tochter keinen Holzstoß am Wegesrand ausgelassen, jeder musste beklettert werden. So versuche ich mit vielfältig strukturierter Miniatur-Landschaft solche Natur-Elemente nachzubauen, die diesen magischen Aufforderungscharakter haben. Dort können die Kinder im Spielen und Austoben versinken und werden quasi nebenbei gefördert.

Schulgarten

„Danke! Das ist das schönste Reich, dass ich je hatte!“

Das sagte mir ein Bub, der bei der Pflanzaktion in seiner Schule, der VS Fischamend, mithalf. Das war berührend, wurde ich doch in dem, was ich durch meine vielen Weiterbildungen und eigenen Beobachtungen kannte, live aus Kindermund bestätigt:
Ein paar Hügel zum Laufen und Hinunterspringen, Sand-/ Kiesmulden und Baumstämme zum Balancieren – das ganze Glück eines etwa Neunjährigen! Mir sind die Schulgärten insofern ein besonderes Anliegen, weil Volksschulkinder noch einen enormen Bewegungs- und Spielbedarf haben. Eine kleinräumig gegliederte Grünanlage mit Möglichkeiten zu Bewegung, Hantieren mit realen Dingen, Kommunikation und Rückzug ist ein sehr wichtiger Ausgleich zur den mentalen Herausforderungen des Schulalltages. Ich freue mich immer, wenn ich beim Erstkontakt mit den LehrerInnen den Auftrag bekomme, unbedingt Verstecke und einen Sandspielbereich einzuplanen. Hochbeete, Naschhecken und Kompostplatz gehören erfreulicherweise schon zur Basisausstattung eines zeitgemäßen Schulgartens.

Naturgarten für höhere Schulen

Jugendliche und Schulgarten, das kann eine gelungene Kombination sein, wenn die Jugendlichen motiviert werden, sich selber mit ihrem schulischen Freiraum auseinanderzusetzen. Sie können dabei mögliche Nutzungen entdecken, von denen alle in der Schule profitieren: Einen Chill-Platz in der Schmetterlingswiese, einen schattigen Sitzkreis für Outdoorunterricht und Jausenpause,…

Wichtig erscheint mir dabei, die Jugendlichen sowohl in die Vorbereitung und als auch in die Umsetzung einzubinden, mit einem größtmöglichen Maß an Selbständigkeit und Entscheidungsfreiheit. Die Rolle der Planerin und der LehrerInnen beschränkt sich auf eine Projektbegleitung. Ein für dieses Alter wichtiger Nebeneffekt: Im Zuge des Projektes kommen die Jugendlichen auch mit diversen Berufsfeldern in Kontakt wie Garten- und Landschaftsbau, Landschaftsplanung, Naturschutz, PR/Sponsoring etc. und erlernen den Umgang mit Gehölzen, Holz, Natursteinen, Saatgut udgl.

Spielplatz

Öffentliche Spielplätze haben ein großes Potential für das kommunale Grün: Z.B. als Generationenpark mit Kleinkindbereich und als „Grüne Lunge der Gemeinde“ sind sie Lebensraum für viele im Orts- und Stadtgebiet zurückgedrängte Tier- und Pflanzenarten. Spielgeräte sind kaum dominierender Bestandteil der Planung, sondern vielmehr eingebettet in ein natürlich anmutendes Gesamtkonzept. Denn wenn „naturnahe Zutaten“ zum Einsatz kommen, lassen sich die Bedürfnisse vieler NutzerInnen und Nutzer erfüllen:

Strukturgebende Wildgehölze schaffen abwechslungsreiche Räume und sind zugleich Lebensraum für Pflanzen und Tiere, Gestaltungselemente aus natürlichem Material wie Holz und Stein können Mehrfachfunktionen haben, sind zudem sehr robust und verleiten wenig zu mutwilliger Zerstörung. Naturelemente lassen sich zudem sehr platzsparend kombinieren. Naturspielplätze sind beliebt für Kindergeburtstagesfeiern, für Schulausflüge. Eltern mit mehreren Kindern freuen sich, dass es Anreize für jede Altersstufe gibt. Ältere Menschen können sich dort treffen und fühlen sich weniger einsam.

Waldspielplatz

Ein Stück Wald wiederum, kann durch behutsames Einfügen von Spielelementen und wertvollen Wildgehölzen viele Bewegungsmuffel anlocken: Spaziergänge und Wanderungen können in ihrem Reiz erhöht werden, wenn ein Waldspielplatz, ein erlebnisreicher Waldlehrpfad oder ein ausgefallener Fitnessparcour in Aussicht stehen.

Generationenpark

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Privatgärten

Hausgärten haben ein großes Potential und ich möchte Sie dabei begleiten, Ihre ganz persönliche Naturoase an zu legen, die Ihnen Erholung, spannende Naturbegegnungen und einen gesunden Erntegenuss beschert. Die im Naturgarten reduzierte Gartenpflege wird Ihnen Freude machen, denn Sie arbeiten nicht gegen sondern mit der Natur: Heimische Pflanzen, ob Strauch, Baum oder Blume, haben in Ihrem Garten alles was sie brauchen: den richtigen Standort und die passendes natürliche Düngung durch Kompost und Mulch. Nach diesen Prinzipien lassen sich ebenso die aktuell stark im Trend liegenden Gemeinschaftsgärten anlegen. Auch hier lassen sich Elemente von Nutz- und Ziergarten wunderbar kombinieren, wobei der Nutzgarten im Vordergrund steht. Wild- und Heilpflanzen sorgen für das ökologische Gleichgewicht.

Betriebsgrün

Argumente für eine naturnahe Gestaltung von Betriebsflächen gibt es viele: Reduzierte Investitions- und Erhaltungskosten, ökologischer und sozialer Mehrwert. So wird auch mit bloßem Auge sichtbar, dass in Ihrem Unternehmen ein verantwortungsvoller Umgang mit unserer Umwelt gelebt wird. Ob eine großzügige Blumenwiese hinter Gebäuden, eine begrünte Sickermulde auf dem Parkplatz oder ein attraktives Staudenbeet im Eingangsbereich: Jedes Firmengelände hat repräsentative Flächen und Restflächen, die auch in Stand gehalten werden sollten. In jedem Fall bieten naturnahe Konzepte viele Möglichkeiten, eine für den jeweiligen Nutzen passende umweltschonende und die laufenden Kosten reduzierende Gestaltung zu finden.

öffentliches Grün

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