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Landeskindergarten Mitterau 2 in Krems

Konzept & Vorentwurf, Entwurfsplanung, Ausführungsbegleitung
Februar 2005
Juli 2005

Projektbeschreibung

Durch das 2002er Hochwasser der Donau wurde der Garten des 2gruppigen Kindergartens zerstört. Für die Kindergartenpädagoginnen eine Gelegenheit, beim Wiederaufbau einen anderen Weg zu gehen. Denn die verbliebenen Spielgeräte wie Rutschenturm, Wipptiere und Spielhäuschen boten den Kindern wenig Gelegenheit, für  kreatives und ausdauerndes Spiel. Abgesehen von einer neuen Schaukel wollte das Team nun ausschließlich Naturnahes.

Der offene Geländeteil war ideal für eine sehr einfache Modellierung aus Wällen und Mulden, angefüllt mit diversen Sand und Kiesfraktionen. Dieser Baustellen-Charakter der Anlage ist für Kinder immer attraktiv, sie beginnen spontan an zu graben, zu schaufeln, die erdigen Hänge hinaufzukraxeln. Alles Tätigkeiten, die im heutigen Kinderalltag nur mehr selten stattfinden können.

Die Baggerarbeiten durften die Kinder draußen unmittelbar miterleben.

Da das Projekt ausschließlich durch Spendengeld finanziert wurde, war man auf die Mithilfe der Eltern angewiesen: Sie mobilisierten Firmen aus der Region. So kamen wir günstig zu den Materialien und den heimischen Wildgehölzen.

Im Rahmen einer Pflanzaktion mit Eltern, Kindern und dem Kindergartenteam wurden sämtliche Gehölze gesetzt und .

An weiteren Aktionstagen entstanden noch Hochbeete, Brunnen und Kompostplatz.

Die Anlage zeigt, dass man mit einfacher Grobmodellierung und naturnaher Bepflanzung einen zuvor sehr eintönigen Garten zu einem Abenteuerspielplatz umgestalten kann. Dieser bietet für die verschiedenen Altersstufen geeignete Herausforderungen.

Im Garten gibt es zu jeder Jahreszeit viel zu entdecken, weil er nicht überall immer intensiv gepflegt wird.

Er war im 2007 Beispielgarten für eine  „Natur-im-Garten“-Sendung mit Karl Ploberger.

Weitere durchgeführte Projekte: